BERICHTE Archivberichte
  • Grosse Ehre für Aargauer Talente

    In Tenero durften die Teilnehmenden des UBS Kids Cup Camps (unter ihnen auch sechs Aargauer Athletinnen und Athleten) ein spezielles Sprinttraining mit der EM-Dritten Mujinga Kambundji absolvieren. Die Schweizer 100-m-Rekordhalterin gab den Talenten nicht nur Tipps und Tricks auf den Weg, sondern liess es sich auch nicht nehmen, mit den stolzen Nachwuchsathleten für Bilder zu posieren.
    UBS Kids Cup
  • Ausführlicher Bericht zur Aktiv-SM in Genf

    18/07/2016 DS Nach der Leichtathletik-EM in Amsterdam ist vor der Schweizer Meisterschaft in Genf. Viele der zuletzt in Holland gestarteten Athletinnen und Athleten liessen sich ein Start in der Romandie nicht nehmen und kämpften auch um die nationalen Titel mit. So zum Beispiel Mujinga Kambundji, die den siebten Titel über die 100m gewinnen konnte, Ellen Sprunger, die nach dem Schweizer Rekord in der Staffel in Genf erneut gross auftrumpfte und zu 200m Silber sprintete, geschlagen nur von ihrer Schwester, die nebst Gold noch gleich den Schweizer Rekord um 26 Hundertstel pulverisierte.

    Doch nicht nur die Schweizer Delegation von Amsterdam gefiel, denn auch für die Aargauer Athleten hatte sich die Reise nach Genf mehr als gelohnt. Schon bereits an den Hallenmeisterschaften vermochten die Aargauer zu überzeugen und nun konnte das gute Resultat bestätigt werden, da insgesamt fünf Medaillen an Aargauer Athletinnen und Athleten gingen.

    Allen voran natürlich die beiden Schweizer Meister. Nach verpasster EM- und Olympialimite legte Jan Hochstrasser (BTV Aarau) seinen Fokus auf Genf und bestätigte seinen Sieg aus dem Vorjahr über 1500 Meter in überlegener Manier. In 3:57.78 blieb er als Einziger unter vier Minuten und distanzierte seine Gegner um mehr als vier Sekunden. Ebenfalls von Rang eins überblickt Pamela Märzendorfer (LV Wettingen-Baden) ihre Konkurrentinnen. Über die 800 Meter lief sie in einem taktischen Rennen äusserst geschickt und siegte im Endspurt in 2:13.41 nur gerade 31 Hundertstel vor der Konkurrenz.

    Die restlichen Medaillen gingen alle an den TV Wohlen. Serena Raffi konnte im Dreisprung überzeugen und gewann mit einer Weite und persönlicher Bestleistung von 12.44 Meter die Bronzemedaille. Raffis Teamkollegin Sandra Haslebacher nutzte die Reise nach Genf ebenfalls optimal und gewann im Diskuswerfen Silber. Auf 42.23 Meter ging Haslebachers bester Versuch, der damit nur gute zwei Meter kürzer war als die Siegesweite von Nadja-Marie Pasternak. Die Goldmedaille dürfte somit für nächstes Jahr ins Auge gefasst werden. Dass sich die Wohler Diskusgruppe zur nationalen Macht mausert zeigt auch der Blick aufs Resultatblatt bei den Männern. Zum zweiten Mal in seiner Karriere übertrifft Stefan Grob die 50 Metermarke und landet mit 50.07m schlussendlich ebenfalls auf dem Silberplatz. Die Geschichte von Grob ist indes spannend, als dass der Überdreissigjährige nach Jahren ohne Erfolg erst vor einigen Wochen endlich die angepeilten 50 Meter überwarf und sich somit im Favoritenkreis um die Medaillen etablierte. Dass es gleich zu Edelmetall reichte dürfte wohl auch seiner Erfahrung und Routine geschuldet sein.

    Die Aktiven haben es also vorgemacht, wie es mit dem Medaillen sammeln funktioniert. Mitte August wird es dann am Aargauer Nachwuchs sein, die erfolgreiche Bilanz weiterzuführen.

    Die Aargauer Finalplätze (Top 8) in Genf

    Frauen

    1. Pamela Märzendorfer, LV Wettingen-Baden, 800m: 2:13.41
    2. Sandra Haslebacher, TV Wohlen, Diskus: 42.23m
    3. Serena Raffi, TV Wohlen, Drei: 12.44
    4. May-Madeleine Gysi, BTV Aarau, Weit: 5.59m
    5. Selina Ummel, BTV Aarau, 1500m: 4:36.18
    5. Olivia Tschap, LAR TV Windisch, Diskus: 38.60m
    6. Livia Schmidt, BTV Aarau, 400m: 57.49
    6. May-Madeleine Gysi, BTV Aarau, Drei: 11.89m
    7. Majella Hauri, BTV Aarau, 100m Hürden: 14.29
    7. Rahel Wollschlegel, TV Wohlen, Hammer: 39.51m

    Männer

    1. Jan Hochstrasser, BTV Aarau, 1500m: 3:57.78
    2. Stefan Grob, TV Wohlen, Diskus: 50.07m
    6. Sandro Michel, LV Fricktal, Kugel: 14.64m
    7. Pascal Müller, TV Wohlen, 100m, 10.87
    7. Maruan Giumma, LAR Satus Oberentfelden, Drei: 13.69m
    7. Sandro Michel, LV Fricktal, Diskus: 42.01m
    8. Pascal Müller, TV Wohlen, 200m: 25.34
    8. Joël Flury, BTV Aarau, 400m: 48.88
    8. Urs Hasler, LV Fricktal, Kugel: 13.53m
    Resultate
  • Erste Anpassungen auf dem Weg zu neuer Förderung

    12.07.2016/DZ Unter dem Menüpunkt "Förderung" sind ab sofort das neue Reglement zur Athletenförderung und weitere Einzelheiten zum Regionalen Leistungszentrum Aargau (RLZ AG) einzusehen.

    Dazu aus unserem Mitteilungsorgan DAS BLATT (April 2016):

    Der Aargauische Leichtathletiverband will die Aargauer Leichtathletik in Zukunft zielgerichteter förderun und passt in einem ersten Schritt die Athletenförderung an.

    Mit dem ab dem 1. Juli gültigen Reglement zur Förderung von Einzelathleten werden neben dem bereits bestehenden ALV-Kader zwei weitere Fördergefässe eingeführt: Die ALV-Talents und das ALV-Top-Team. Im Unterschied zum ALV-Top-Team, dessen schrittweiser Aufbau ab dem 1. Juli in Angriff genommen wird, werden die ALV-Talents erstmals im Oktober 2015 nominiert.

    Mehr Spielraum für Aushängeschilder
    Dem ALV-Top-Team werden ausgewählte ALV-Kaderathleten im Aktivalter angehören. Ihnen wird in den kommenden Jahren die Qualifikation für einen internationalen Anlass oder ein anderes nationales Spitzenresultat zugetraut. Mit jedem Top-Team-Mitglied wird in Zusammenarbeit mit dem Heimverein eine individuelle Unterstützungsvereinbarung erarbeitet. Trainings- und Regenerationsmassnahmen sollen mitfinanziert und damit zur Steigerung der Trainingsqualität beigetragen werden. Für die kommenden Jahre wird die Grösse der ALV-Top-Teams auf 3-6 Athletinnen und Athleten geschätzt.

    Mehr Support für Talente
    Den ALV-Talents werden ab kommenden Herbst ausgewählte ALV-Kaderathleten der Kategorien U16 bis U20 angehören. Vor der Erstaufnahme durchlaufen die Talente den PISTE-Selektionsprozess. Neben den Kadertrainings, die allen Mitgliedern des ALV-Kaders offenstehen, können die ALV-Talents von weiteren Trainingsmassnahmen (u.a. Sportklassentrainings), Beratungsangeboten und anderen Förderleistungen (u.a. Swiss Olympic Talent Card) profitieren. Im Vordergrund stehen die optimale Vereinbarkeit von Ausbildung und Sport sowie die Vorbereitung auf die weitere sportliche Laufbahn. Für die kommenden Jahre wird die Anzahl der ALV-Talents auf rund 30 Athletinnen und Athleten geschätzt.

    Weitere Anpassungen folgen
    Neben den bevorstehenden Änderungen im Bereich der Athletenförderung sind weitere Reformen geplant. Unter dem Begriff der Strukturförderung  sollen aufs Leichtathletikjahr 2017 hin die Trainer- und Vereinsförderung angepasst werden. Von einer verbesserten Unterstützung der Aargauer Leichtathletikbasis erhofft sich der Aargauische Leichtathletikverband mehr Leistungsbreite, die sich dann – auch dank der neuen Fördergefässe – in eine im Vergleich zu heute grössere Leistungsspitze entwickeln soll.
    Förderung am RLZ AG
  • Freud und Leid an den Regionenmeisterschaften

    27/06/2016 DS Die diesjährige Austragung der Regionenmeisterschaften fand wiederum im Aargau, genauer in Zofingen, statt. Letztes Jahr konnten die Aargauer Athleten nicht überzeugen. Sinnbildlich für das kantonale Abschneiden war die Bilanz des BTV Aaraus, der mit nur gerade fünf Medaillen den Vereinen der Innerschweizer Kantonen und beider Basel nicht die Stirn bieten konnte.

    Dieses Jahr schaut die Ausbeute um einiges besser aus. Unter den besten fünf Vereinen finden sich drei aus dem Kanton. Spitzenreiter ist der Gastgeber Zofingen auf Rang zwei, der BTV Aarau und der LV Fricktal folgen auf vier und fünf. Unangefochtenen Nummer eins der diesjährigen Meisterschaften sind die Athleten der LAS Old Boys Basel. Mit insgesamt 16 Medaillen, darunter acht Titeln, grüssen sie von der Spitze des Rankings. Etwas enttäuschend aus Aargauer Sicht war allerdings das Abschneiden der Wohler Athleten. Mit einem einzigen Titel belegt der Verein nur gerade den 17. Rang. Aus kantonaler Sicht dürfen die Regionenmeisterschaften aber trotzdem als Erfolg verbucht werden. Insgesamt 19 Goldmedaillen gingen an Aargauer Athletinnen und Athleten.

    In sehr guter Erinnerung werden die Wettkämpfe vor allem einem bleiben. Lino Wunderlin schafft in Zofingen den Sprung in die internationale Liga der Leichtathletik. Der polyvalente Athlet aus dem Fricktal pulverisiert seine alte Bestmarke im Weitsprung um zwanzig Zentimeter auf 7.09 Meter. Damit sind gleich zwei Marken abgehakt: Zum einen ist damit die kleine Schallmauer von sieben Meter durchbrochen und der Weg in Richtung acht Meter frei, zum anderen schafft es Wunderlin damit die Limite für die U18-EM zu überbieten. Die Steigerung des jungen Fricktalers ist frappant. Letztes Jahr stand seine Saisonbestleistung noch bei 6.47 Meter. Selbst diese Marke ist für viele siebzehnjährige Mehrkämpfer bereits unerreichbar, die 7.09 Meter allerdings heben Wunderlin in eine ganz andere Liga. Ob es denn auch für die Selektion reicht ist trotzdem nicht sicher. Neben Lino Wunderlin konnten nämlich bereits vier weitere Athleten die geforderten sieben Meter übertreffen.

    Ebenfalls mit einem Start an der EM in Tiflis liebäugelten zwei Nachwuchssprinter. Joel Schüpbach vom Satus Oberentfelden erfüllte die Limite bereits vor einiger Zeit, musste dann aber kurz vor den Aargauer Meisterschaften die Saison verletzungsbedingt unterbrechen und wird bis zum EM-Start nicht wieder einsatzfähig sein. Gleiches gilt nun leider auch für den Aarauer Sprinter Jan Stauber. Im Vorlauf über die 200 Meter lief es Stauber besser denn je: In 22.50 Sekunden unterbot er die geforderte Limite um 5 Hundertstelsekunden. Von ganz oben nach ganz unten in nur einer Muskelkontraktionsphase, so schnell kann es gehen und so schnell ging es leider auch. Im Final wollte Stauber wohl noch einen draufsetzen und die Schweizer Saisonbestleistung von 22.41 Sekunden, notabene Schüpbachs Marke, angreifen. Minuten später musste Stauber die zuvor entstandene Euphorie aufgrund einer Zerrung im Oberschenkel wieder dämpfen. Sowohl Schüpbach als auch Stauber werden somit nicht nach Tiflis reisen und müssen ihren ersten internationalen Einsatz vertagen. Beide Athleten können allerdings die Reha mit dem Wissen in Angriff nehmen, dass der Start im Schweizer Nationaldress nicht mehr so weit entfernt ist.
    Resultate
  • Mietrup Cup in Baden

    06/06/16 EKE Bei idealem Wetter – bedeckt und warm – kämpften gut 230 jugendliche Leichtathleten und –Athletinnen bei spannenden Wettkämpfen um die begehrten Auszeichnungen.

    Bereits zum 32. Mal führte das bewährte Duo Turnverein STV Turgi und LV Wettingen-Baden, diesen Nachwuchs-Leichtathletik-Mehrkampf im Stadion Aue Baden und auf der Kantonsschule. Das Team ist bestens eingespielt und der Wettkampf konnte speditiv abgewickelt werden. Das Rangverlesen konnte vor dem Zeitplan durchgeführt werden und bil­dete zugleich den Abschluss des diesjährigen Mietrup-Cups, welcher gleich­zeitig als Vorrunde für den UBS-Kidscup ge­wertet wurde. Dank grosszügiger Unterstützung der Regionalwerke AG Baden als Sponsor des Mietrup-Cup und der UBS als Sponsor des UBS-Kidscup, konnte den Schülerin­nen und Schülern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anerboten werden.

    Jan Michel vom Schulsport Seengen gewann das spannende Duell bei den U 18 M gegen Joel Keller aus Mellingen ganz knapp

    Das stärkste Resultat erzielte Sieger Jan Michel mit 10.34 m im Kugelstossen und mit 1.60 m im Hochsprung. Mit 3.10.58 über 1000 m und 1.60 m im Hochsprung erkämpfte sich  der Mellinger Joel Koller wichtige Punkte für seine silberne Auszeichnung. Dank den 3.09.69 erkämpfte sich der Drittplatzierte Janosch Jörg vom Stein Baden auch einen Disziplinen-Sieg. Mit 12.80 über 100 m erzielte der 4. Michael Bertschi vom Schulsport Seengen die schnellste Sprinterzeit.

    Vierfacher Disziplinensieg für Jonas Rothbrust vom STV Dietikon

    Jonas Rothrust ist ein richtiger Mehrkämpfer. Die 7.37 über 60 m, die 4.97 m im Weitsprung, die 1.45 m im Hochsprung und die 3.45.89 im abschliessenden 1000 m bedeuteten Disziplinen-Siege und die erforderlichen Punktzahlen für den Gesamtsieg bei den U 16 M. Die 53.7 m im Ballwurfe trugen wesentlich zum 2. Platz von Yannick Herzig vom Schulsport Seengen bei. Dritter wurde Michel Peterhans von der LV Wettingen-Baden.

    Doppelsieg der LV Fricktal bei den weiblichen U 18 W

    Svenja Gfeller von der LV Fricktal konnte gleich vier Disziplinen-Siege verzeichnen.

    Mit 13.27 über 100 m, 4.93 m im Weitsprung und beachtliche 3.23.57 über 1000 schloss Svenja Gfeller den Mietrup-Cup mit dem Gesamtsieg ab. Ihre Vereinskollegin Miriam Häusler holte mit 9.22 wertvolle Punkte im Kugelstossen für den zweiten Gesamtplatz. Annika Linggi von der LV Wettingen-Baden sprang mit 1.50 m gleich hoch wie ihre beiden vor ihr klassierten Wettkämpferinnen der LV Fricktal.

    Siebenfacher Kategoriensieg der LV Wettingen-Baden bei den U 16

    Gesamtsiegerin Flavia Minikus von der LV Wettingen-Baden war gleichzeitig mit 3.40.56 über 1000 m die Schnellste. Die Zweitplazierte LV’lerin Tanja Järmann siegte im Weitsprung mit 4.85 und mit 1.45 m im Hochsprung. Die Drittplatzierte Leandra Wirth von der LV Wettingen-Baden warf den 200gr-Ball mit 40.38 sensationell weit. Die Viertplatzierte Lisa Mösching, ebenfalls von der LV Wettingen-Baden erkämpfte sich mit 8.59 die schnellste Zeit über 60 m.

    Die LV Wettingen-Baden dominierte mit sechs Mannschaftssiegen

    Einmal mehr stellte die LV Wettingen-Baden die grösste Anzahl Wettkämpferinnen und Wettkämpfer. Ihre Jugendlichen erkämpften sich in der Kategorie U 10 M, U12 M, U 10 W, U12 W, U16 W und U 18 W. Beinahe sämtliche Pokale verteidigen konnte die LV Fricktal. Sie gewannen den Mannschaftspokal bei den U14 M, U14 W. Die von Käthi Schlegel betreuten Jugendlichen vom Schulsport Seengen erkämpften sich bei den U 18 M den begehrten Pokal, währenddem der TV Mellingen bei den U08 M den Pokal feiern durfte.
    Resultate
  • Aargauer Schülermeeting

    29/05/16 Am Sonntag traten rund 400 Mädchen und Jungen an, um sich in den verschiedensten Disziplinen zu messen. Der TV Wohlen setzte insgesamt 100 Helfer ein, damit die Kinder einen reibungslosen Wettkampf absolvieren konnten. Obwohl es praktisch die ganze Zeit regnete wurden viele gute Leistungen erzielt und kein Kind haderte mit diesem Wetter.

    Ein paar Kinder benutzten auch das neue Angebot „Drehwerfen“.  Diese Disziplin wurde neu aufgenommen und ist eine Vorstufe zum Diskus werfen für die Altersgruppen U 10 und U 12.
    Ranglisten
  • Nationallliga A: Ligaerhalt für Aarau und Wohlen

    24/05/2016 DS Im Rahmen der Schweizer Vereinsmeisterschaften präsentierte sich die Leichtathletik für einmal als Team- und nicht als Einzelwettkampf. Seit vor einigen Jahren nicht nur Vereine, sondern auch Vereinszusammenschlüsse, sogenannt Leichtathletikgemeinschaften zugelassen wurden, sind die Podestplätze in der Nationalliga A in weite Ferne gerückt. Der letzte Gewinn einer Medaille datiert aus dem Jahr 2010 mit dem dritten Platz für die Aarauer Männer. In Langenthal war also die Zielsetzung für den BTV und auch für die zweite Mannschaft in der Nati A, die Wohler Frauen, der Ligaerhalt. In der Nati B starteten die Frauen des BTV Aaraus, welche mit dem Aufstieg in die oberste Klasse liebäugelten. Den Aufstieg in die Nati B klar als Ziel formuliert hatte sich die Männerequipe von Wohlen.

    In Langenthal mussten die beiden Teams lange Zeit um den Ligaerhalt bibbern. Trotz der beiden Disziplinensiege über 800 und 3000 Meter von Jan Hochstrasser und Bruno Alberquerque wurde es sehr eng. Nicht ganz so knapp war es für die Frauen des TV Wohlen. Mit insgesamt 222.5 Punkten und Rang 7 hatten sie schlussendlich gut dreissig Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrang. Die meisten Punkte holte Serena Raffi mit einem zweiten Rang im Dreisprung. Ob es auch den Männern aus Aarau reichen würde war bis zuletzt nicht sicher. Fehler auf dem Resultatblatt und die letzten noch ausstehenden Disziplinen liessen wenig Grund zum Optimismus. Dementsprechend gross war am Schluss die Erleichterung als vom Stadionspeaker Stade Genève als Achter ausgerufen wurde und somit der Ligaerhalt amtlich war. Mit 204.5 Punkten wurden die Genfer um 15 Punkte geschlagen.

    Erfolgreich war auch der Auftritt des TV Wohlens in der Nationalliga C. Mit 266 Punkten konnte der Sieg und somit der Aufstieg in die zweithöchste Liga gefeiert werden. Die Zweitplatzierten aus Solothurn wurden um 8.5 Punkte geschlagen. So knapp die Wohler feiern konnten, so knapp wurde den BTV-Frauen der Aufstieg verwehrt. Mit einem Endspurt der Sonderklasse konnte sich das Team vom vierten auf den zweiten Rang verbessern. Lediglich 1.5 Punkte fehlten um die Siegerinnen aus Brühl zu schlagen. Mit dem Resultat darf sich das junge Aarauer Team sehr zufrieden zeigen und wird den Aufstieg im nächsten Jahr als klares Ziel ins Auge fassen.
    Resultate
  • Erfolgreiche Kantonale Staffelmeisterschaften

    09.05.2016/DS Mit dem Auffahrtswochenende wurde die Schweizer Leichtathletiksaison 2016 so richtig lanciert. Nebst den Meetings in Langenthal und Basel finden ganz zu Beginn traditionsgemäss auch die kantonalen Staffelmeisterschaften statt. So auch dieses Jahr. Nachdem letztes Jahr die neue Leichtathletikbahn des LV Fricktal eingeweiht wurde war es in diesem Jahr der LV Wettingen-Baden, der auf die Anlage Au einlud.

    In insgesamt 22 Wettbewerben in allen Altersklassen und möglichen Staffelkombinationen wurde um die Medaillen und Meistertitel gelaufen und gesprintet. Mit grosser Spannung durften die Entscheidungen in den Aktivkategorien erwartet werden. Speziell bei den Männern bot sich eine spezielle Ausgangslage, da Pascal Müller nach zahlreichen Jahren unter Aarau Flagge zum TV Wohlen gewechselt hat und als mehrfacher Aargauer Meister über die 100m und internationaler Starter über die 200m in Wohlen mit offenen Armen und einem Platz in der Vereinsstaffel empfangen wurde. Im Vorlauf wurden die Karten noch nicht vollständig auf den Tisch gelegt, die Favoritenrolle übernahm aber klar der TV Wohlen. Im Final hätte es dann nicht spannender werden können. Müller lief für Wohlen auf den dritten 100 Meter ein kleiner Vorsprung heraus, den er an den Schlussläufer David Sidler weitergab. Dieser wurde aber kleiner und kleiner, da Schweizer Staffelmeister (Américaine) Julian Grädel immer besser in Fahrt kam. So gut in Fahrt, dass schlussendlich mickrige zwei Hundertstelsekunden zu Gunsten des BTV Aaraus entschieden.

    Dass die Aarauer das Double holten, dafür sorgten das Quartett Merz, Schmidt, Flury und Grünenfelder. Sie distanzierten die beiden Wohler Staffeln um eine gute Viertelsekunde auf die Plätze.

    Die Wohler Frauen hatten dann aber auch noch Grund zur Freude. Sie holten sich in der Olympischen Staffel den Titel knapp vor den Gastgeberinnen aus Baden. In einem packenden Finale sprintete die Schlussläuferin Jennifer Lüthy zum Sieg und rettete nach knapp vier Minuten Laufzeit genau eine Sekunde auf die erste Verfolgerin.

    Im Vereinsranking hatte am Abend der BTV Aarau mit sieben Goldmedaillen klar die Nase vorn. Überraschend dabei, dass der erste Verfolger nicht TV Wohlen hiess, sondern der TV Zofingen und die Gastgeber Wettingen-Badens gemeinsam mit je vier Titeln. Letztere konnten die 3x1000 Meter bei den Aktiven Frauen in sehr überzeugender Manier für sich entscheiden. Über zwanzig Sekunden nahmen sie den Verfolgerinnen aus Windisch und Aarau ab.

    Nach diesem fulminanten Start in die Freiluftsaison wünscht der ALV allen eine erfolgreiche Saison 2016.
    Resultate
  • Der 27. Aargauer Volkslauf ist bereits Geschichte

    25.04.2016/CHW Knapp 1000 Läuferinnen und Läufer massen sich bei eher kühlen Temperaturen über Distanzen von 1 km bis 10 Meilen. Den Tagessieg holten sich Jutta Brod aus Konstanz und Berhe Zeremariam aus Zürich.

    Aargauer Volkslaufmeisterin wurde Rebecca Feremutsch aus Kölliken und Aargauer Volkslaufmeister Adrian Müller aus Beinwil am See.

    Herzliche Gratulation!

    Der 28. Aargauer Volkslauf findet am 30. April 2017 statt.
    Volkslauf
  • Zu Beginn des Jahres 2016 Wechsel im Bereich der Leistungssportförderung

    20.12.2015/CHW Das Regionale Leistungszentrum (RLZ LA) wird ab Januar 2016 in den Technischen Bereich des ALV eingegliedert und fällt damit neu unter die Gesamtverantwortung des Technischen Leiters Heinz Strebel. Die operativen Geschicke im Bereich des RLZ LA übernehmen neu die im vergangenen März in den Vorstand gewählten Edi Suter (Bereich Kaderbetrieb) und David Zumbach (Bereich Kaderathleten). Der bisherige RLZ-Verantwortliche Christian Winter wird sich als Vize Präsident NEU in den Bereichen Sponsoring/Partnerschaften und Koordination widmen.

    Mit kleinen Schritten zum Erfolg

    Die Geschichte des Regionalen Leistungszentrums ist eng mit der Person Christian Winter verbunden. Der 40-jährige ehemalige Steepleläufer steckte in den letzten Jahren viel Herzblut und Hingabe in den Aufbau des RLZ LA und sorgte mit seinem Zutun dafür, dass die Idee einer regionalen Leichtathletikförderung im Kanton Aargau vorangetrieben wurde.

    Winter nahm sich 2010 zuerst dem Aufbau der verschiedenen Kaderstützpunkte an: „Für mich war klar, dass das ALV-Kader mehr sein sollte als eine blosse Kaderliste und der allherbstliche Gesamtkaderzusammenzug.“ Auf diese Weise hauchte Winter dem übervereinlichen Training in der Aargauer Leichtathletik neues Leben ein und legte damit auch die Grundlage für den Aufbau eines kantonalen Trainingsangebots für die Schülerinnen und Schüler der Sportklassen.

    Dieses startete im Frühjahr 2012 in Lenzburg mit drei Athletinnen und konnte seither schrittweise ausgebaut werden. Der Aufbau des Sportklassentrainings war zentral für die weitere Entwicklung. Das RLZ LA wurde 2012 nicht zuletzt aufgrund der Schaffung der schulergänzenden Trainings von Swiss Athletics und vom kantonalen Departement Bildung, Kultur und Sport als Regionales Leistungszentrum anerkannt und profitiert seither – zumindest von Seiten des Kantons – von einer verbesserten finanziellen Unterstützung. Von Swiss Athletics erhielten die RLZ-Verantwortlichen 2014 mehr Mitsprache bei der Vergabe der Swiss Olympic Talent Cards der Stufen „Regional“ und „Local“, die unter anderem für die Zulassung für den Besuch von Sportklassen relevant sind.

    Durch den Ausbau nahm auch der administrative Aufwand weiter zu. Was vor sechs Jahren in kleinem Rahmen begann, sei heute mit vergleichbarem Aufwand nicht mehr zu bewältigen, sagt Winter. Deshalb sei er auch froh, das von ihm aufgebaute Fundament nun in gute Hände übergeben zu können: „Heinz Strebel und sein Team werden das Angefangene auf das nächste Level bringen“, ist sich Winter sicher.

    Neue Aufgabenteilung innerhalb des RLZ LA

    Gleichzeitig mit der Eingliederung des Leistungszentrums in den Technischen Bereich hiess der ALV-Vorstand auch die Reorganisation gut. Neu wird das RLZ LA operativ in zwei Teilbereiche gegliedert. Dem Aufgabenbereich „Kaderbetrieb“ wird ab Januar 2016 der 49-jährige Däniker Edi Suter vorstehen, das Ressort „Kaderathleten“ wird vom 31-jährigen Aarauer David Zumbach geleitet werden. Während sich Suters Aufgabe ganz um die Organisation und den Ausbau des RLZ-Trainingsangebots dreht, wird sich Zumbach als kantonaler Athletenbetreuer in erster Linie um schul- und ausbildungsnahe Themen kümmern. Unterstützung im administrativen Bereich werden die beiden von Susanne Radde erhalten, die künftig das technische Sekretariat führen wird. (Zuständigkeiten ab 2016)
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