BERICHTE Archivberichte
  • Erfreulicher LVWB-Höhenflug am Sonntag

    Die einen steigen ab, die anderen auf und so trifft man sich in der Mitte. Die Frauenmannschaft des LV Wettingen-Baden konnte an den Schweizer Vereinsmeisterschaften auf ganzer Linie überzeugen und wurde mit 217.5 Punkten und damit 41 Punkten Vorsprung Siegerin in der Nationalliga C, was gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die zweithöchste Liga ist. Dort treffen sie unter anderen auch auf die Aarauer und Wohler Frauen, von welchen letzere  den Klassenerhalt in der NLA dieses Jahr nicht geschafft haben. Herzliche Gratulation an die Frauen des LVWB für die herausragende Leistung.

    Dominique Stark
    LVWB
  • Schwarzer Samstag für die Aargauer Leichtathletik

    An den SVM in Winterthur wurden am letzten Samstag die besten Leichtathletikvereine des Landes erkoren. Während sich die Stadtzürcher über einen Doppelsieg freuen konnten setzte es für die Aargauer Teams eine herbe Enttäuschung ab.

    Jedes Jahr musste an den Schweizer Vereinsmeisterschaften gezittert werden und jedes Jahr war die Freude umso grösser, als der Ligaerhalt geschafft war. Damit ist jetzt leider Schluss. Nach zwanzig Jahren ohne Unterbruch müssen die Männer des BTV Aarau in die Nationalliga B absteigen. Und damit nicht genug. Sämtliche Aargauer Farben verschwinden aus der höchsten Liga, denn auch die Wohler Frauen schafften den Ligaerhalt nicht. Dass die Aarauer absteigen würden, zeichnete sich zu Beginn des Wettkampftages nicht ab. Im Gegenteil, denn beim ersten Zwischenstand erreichte der BTV noch den vierten, beim zweiten Vergleich immer noch den guten fünften Rang. Doch je länger der Wettkampf dauerte, desto mehr holten die anderen Vereine auf und vor den abschliessenden 200 Meterläufen stand fest; vom achten und letzten Platz werden die Aarauer Männer nicht mehr wegkommen. Mit einem Punktetotal von 201.5 Zähler fehlten letztendlich elf Punkte auf den rettenden siebten Rang.

    Bei den Frauen ging es bedeutend knapper zu und her. Auch bei Ihnen stand zum Abschluss des Tages die 200 Meter auf dem Programm und die Wohler Frauen gingen mit einem Polster von 12.5 Punkten in diese letzte Disziplin. Ihre direkten Konkurrentinnen spielten ihre letzten Trümpfe, holten 14 Punkte auf und überflügelten somit die Aargauerinnen letztendlich um mickrige eineinhalb Pünktchen. So mussten auch die Wohlerinnen enttäuscht die Heimreise aus Winterthur antreten.

    Eine erfreuliche Nachricht aus Aargauer Sicht gibt es dennoch zu vermelden: Die Wohler Männer, die erst letztes Jahr den Aufstieg in die NLB schafften, erreichten den Ligaerhalt problemlos und wurden vierte. Somit werden nächstes Jahr gleich vier Aargauer Teams in der zweithöchsten Liga zu sehen sein, denn auch die Aarauer Frauen schafften den Klassenerhalt in der NLB ohne Mühe.

     

    Dominique Stark
  • Ideale Bedingungen am 28. Aargauer Volkslauf

    Der 28. Aargauer Volkslauf ist vorbei. Bei schönstem Frühligswetter waren rund 1300 Läuferinnen und Läufer am Start. Sie liefen über Distanzen von 1km bis 10 Meilen. Die begehrten Titel des Aargauer Volkslaufmeisters und der Aargauer Volkslalufmeisterin holten sich Lukas Stähli aus Aarau und Rebecca Feremutsch aus Kölliken. Der Tagesschnellste bei den Männern war Sium Zerehannes aus Olten mit einer Zeit von 52:52.3, bei den Frauen war Alexandra Schaller aus Zürich mit 1:02:45.1 die Schnellste. Den Preis für die grösste Schule durfte die alte Kanti Aarau entgegennehmen. Die Schülerinnen und Schüler der AKSA haben sich dazu entschieden, die erhaltenen 1000.- Franken einer gemeinnützigen Organisation (Ärzte ohne Grenzen oder Paraplegiker Zentrum) zu spenden.

    Der 29. Aargauer Volkslauf findet am 29. April 2018 statt.
    Bilder/Rangliste
  • Aktuell; Jugendlager in Tenero

    Noch bis zum 15. April 2017 findet das ALV-Jugendlager in der Sonnenstube der Schweiz statt. Eine grosse Helfercrew ist umsorgt, dass bei idealen Bedingungen Trainiert und der Spass nicht zu kurz kommt. Täglich werden Bilder und Berichte veröffentlicht.
    Lager
  • Kick-off des neuen Athletenförderungsprogramm

    Am 12. März wurde in Aarau das neue Förderprogramm des ALV – die ALV-Talents – offiziell gestartet. David Zumbach, verantwortlich für die Athletenbetreuung, erklärte zu Beginn die Rolles des Verbandes: Dessen Ziel ist es, talentierte AthletInnen bei der Optimierung des Trainings beratend zur Seite zu stehen – beispielsweise im Hinblick auf eine Sportlehre, ein Sportgymnasium oder bei sonstige Fragen zu Vereinbarung von Sport und Beruf.

    Dementsprechend stand auch am 12. März die Karriereplanung im Fokus. Der Sportpsychologe Philipp Meier informierte die anwesenden AthletInnen und ihre HeimtrainerInnen über die Bedeutung der Psyche im Training – denn ohne Kopf geht’s nicht. Bewegungsabläufe beginnen im Kopf und können auch dort mit gezieltem Training verbessert werden. Das Training der Psyche ist eine gute Ergänzung zum physischen Training und kann zu einer Leistungsoptimierung verhelfen.

    Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand der Höhepunkt an: Lea Sprunger war eigens angereist, um Fragen zu ihrem Werdegang und ihrer Sportkarriere zu beantworten. Den interessierten ZuhörerInnen erzählte sie, wie ihr Trainingsplan aussieht, wie sie ihr Leben um den Sport herum gestaltet und wie sie Beruf und Sport vereinen konnte. Es wurde schnell klar: Talent reicht nicht, sondern gute Planung und Organisation ist ebenso wichtig um erfolgreich zu sein!
  • Neues ALV-Verbandsjahr an der 96. DV eingeklingelt

    Mehr als 100 Leichtathletikfreunde trafen sich am Samstag, 6. März 2017 zur DV des ALV im Gasthof zum Schützen in Aarau. Mit Interesse wurden den Informationen zum vergangenen Jahr gefolgt.

    Für den Bereich der Athletenförderung und des regionalen Leistungszentrums (RLZ) wurde ein neues Konzept erarbeitet. Mit Athleten des Top-Teams werden neu Vereinbarungen getroffen, die mit Verpflichtungen und Unterstützung von Seiten des Verbandes und der AthletIn einhergehen. Im neuen Verbandsjahr soll das Angebot der Kadertrainings ausgebaut und die Vereinsförderung überarbeitet werden.

    Die Verbandsgeschäfte des vergangenen Jahres wurden von der Versammlung genehmigt. Eliane Koch vom TV Wohlen wurde neu in den Vorstand aufgenommen. Valérie Geiser, Edi Suter und Hansheiri Jost verlassen den Vorstand leider auf das neue Jahr und wurden unter grossem Applaus verabschiedet. Ein grosses Dankeschön geht an die drei für die geleistete Arbeit!

    Wie jedes Jahr waren die Ehrungen der AthletInnen ein Highlight. Geehrt wurden alle AthletInnen, die an den SM der Kategorien u23 und jünger einen Podestplatz erkämpften und all jene, die an den Aktiv-SM den Finaleinzug schafften. Bruno Stöckli vom TV Buchs wurde für seinen Einsatz für die Aargauer Leichtathletik zum Ehrenmitglied gekürt.
    Bilder
  • Hochstrasser verpasst Überraschung

    Der 28-jährige Jan Hochstrasser verpasste an den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad als 14. der Vorläufe den Finaleinzug. Mit seiner Rangierung könne er, so Hochstrasser nach dem Rennen, Leben. Die Zeit von 3:49.49 sei aber trotz des kuriosen Rennverlaufs alles andere als zufriedenstellend, so Hochstrasser weiter.

    Kurioser Start ins EM-Rennen
    Frag- und für eine EM definitiv Unwürdiges ereignete sich am Start von Hochstrassers Vorlauf. Anstelle eines Schusses ertönte ein dem Startsignal des Schwimmens ähnelndes Startzeichen. Die Läufer reagierten trotz des ungewohnten Startsignals, blickten sich dann aber fragend um und an, als wenige Sekunden später ein Schuss ertönte. Der spanische Mitfavorit Marc Alcalá und der Ire John Travers liessen austrudeln, während die anderen Läufer mit angezogener Handbremse weitertrabten. Das Ausbleiben eines weiteren Rückschusses interpretierten die verunsicherten Läufer sodann als Zeichen, dass das Rennen weiterzugehen habe. Mit 200 Meter Verspätung war das Rennen dann richtig lanciert.

    Spanisch-irischer Protest gutgeheissen
    Auf das fragwürdige Verhalten der Startcrew folgte im Anschluss an das Rennen eine ebenso fragwürdige Entscheidung der Offiziellen: Der Spanier Alcalá und der Ire Travers, die beide nach ihrem beinahe Rennabbruch erfolglos versuchten hatten, wieder Anschluss zu finden, sind im Final startberechtigt. Ein entsprechender Protest wurde gutgeheissen. Hochstrasser, dem nahegelegt wurde, ebenfalls Protest einzulegen, verzichtete darauf. Er wolle auf sportlichem Wege in Endläufe kommen und nicht am grünen Tisch.
    Rangliste
  • Starke Konkurrenz für Jan Hochstrasser

    Am Freitagabend um 19:24 Uhr gilt ernst für Jan Hochstrasser. Dann wird der 28-jährige Top-Team-Athlet an der Hallen-EM in Belgrad im zweiten von drei 1500-m-Vorläufen auf die 200 Meter lange Rundbahn geschickt werden.

    Der mehrfache Schweizer Meister des BTV Aarau trifft dabei auf starke Konkurrenz: Neben dem spanischen U23-Europameister Marc Alcalá warten auf Hochstrasser auch der frischgebackene schwedische Hallenrekordler Kalle Berglund und der tschechische Hallenmeister Filip Sasínek, der 2016 bei Weltklasse Zürich die 800m im Vorprogramm in starken 1:46.42 abspulte.

    Um sich sicher für den Final von Samstagabend zu qualifizieren, müsste der Safenwiler mindestens auf den zweiten Platz laufen. Angesichts der starken Konkurrenz ein fast unmögliches Unterfangen. Ein Weiterkommen über die Zeitregel, mit der das 9-er-Finalfeld aufgefüllt wird, scheint da schon eher möglich, zumal Berglund und Sasínek beide gerne Rennen von der Spitze gestalten.

    Wir drücken Jan für seinen Einsatz an der Hallen-EM in Belgrad fest die Daumen!!!
    Starliste
  • Jan Hochstrasser für Hallen-EM selektioniert

    1500-m-Läufer Jan Hochstrasser wird die Schweiz vom 3.-5. März 2017 an den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad vertreten. Für den 27-jährigen Athleten des BTV Aarau, der seit letztem September dem ALV-Top-Team angehört, ist es nach der Heim-EM in Zürich das zweite Aufgebot für eine internationale Meisterschaft.

    Der ALV gratuliert Jan herzlich zur Selektion und wünscht ihm für die unmittelbare Vorbereitung gutes Gelingen!
    Swiss Athletics
  • Odermatt und Hochstrasser sind Schweizer Meister!

    An der Hallen-SM in Magglingen sorgten Livia Odermatt (Hoch, BTV Aarau) und Jan Hochstrasser (1500m, BTV Aarau) für zwei Aargauer Goldmedaillen. Während Hochstrasser seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte, war es für Odermatt eine Premiere auf Elite-Niveau.

    Für weiteres Edelmetall sorgte Dreispringerin Serena Raffi (TV Wohlen), die mit neuer Hallenbestleistung von 12.43m zur Silbermedaille sprang.

    Foto: athle.ch
    Hallen-SM 2017
  • Erfolgreicher Aargauer Nachwuchs in St. Gallen

    An den Schweizer Hallenmeisterschaften der Nachwuchskategorien konnten sich die Aargauer Athletinnen und Athleten über 13 Podestplätze freuen. Die U20-Athleten Tim Uhlir (LV Wettingen-Baden, Bild) und Lino Wunderlin (LV Fricktal) durften sich dabei in St. Gallen gleich doppelt auszeichnen lassen: Tim gewann Gold über 200m und sicherte sich über 60m die silberne Auszeichnung. Lino bewies einmal mehr Sprungstärke und gewann Gold im Hochsprung und Silber im Weitsprung.

    Aargauer Goldmedaillen
    Tim Uhlir, LV Wettingen-Baden, U20 Männer, 200m, 21.92
    Lino Wunderlin, LV Fricktal, U20 Männer, Hoch, 1.96m
    Jan Scherrer, STV Auw, U18 Männer, Kugel, 15.67m
    Denise Uphoff, BTV Aarau Athletics, U18 Frauen, 60m, 7.53
    Laura Perlini, LV Fricktal, U16 Frauen, Weit, 5.42m

    Aargauer Silbermedaillen
    Tim Uhlir, LV Wettingen-Baden, U20 Männer, 60m, 6.97
    Lino Wunderlin, LV Fricktal, U20 Männer, Weit, 6.83m
    Lukas Kauflin, TV Zofingen LA, U18 Männer, 1000m, 2:43.79
    Mauro Schraner, LV Fricktal, U18 Männer, Kugel, 14.60m
    Hannah Budnik, BTV Aarau Athletics, U18 Frauen, Hoch, 1.71m
    Elisa Schmid, BTV Aarau Athletics, U18 Frauen, Drei, 10.98m

    Aargauer Bronzemedaillen
    Anna Archidiacono, BTV Aarau Athletics, U18 Frauen, Weit, 5.59m
    Ariana Brügger, TV Zofingen LA, U16 Frauen, Kugel, 11.19m
    Rangliste
  • ALV-Top-Team erhält Zuwachs

    1500-m-Läufer Jan Hochstrasser und Hochspringerin Livia Odermatt, die mit der Unterzeichnung ihrer Athletenvereinbarungen Anfang September das ALV-Top-Team aus der Taufe gehoben haben, erhalten Gesellschaft. Mit der Aufnahme ins Nachwuchs Nationalkader "Swiss Starters Future" erfüllen die 19-jährige Selina Ummel (1500m, oben links) und der 20-jährige Joël Flury (400m), die im kommenden Jahr beide der U23-Kategorie angehören werden, gemäss Reglement zur Athletenförderung das Kriterium zur Aufnahme ins höchste ALV-Fördergefäss.

    Der ALV-Vorstand bestätigte jedoch nicht nur die Mitgliedschaften von Ummel und Flury, sondern entschied weiter auch die 20-jährige Lena Wunderlin (Siebenkampf, oben rechts) und die 21-jährige Majella Hauri (100m Hürden) ins ALV-Top-Team aufzunehmen. Beide verfügen in den Augen des ALV-Vorstands über ein vergleichbares internationales Leistungsniveau und sind auf dem besten Weg, sich 2017 für die U23-EM zu qualifizieren.

    Der ALV-Vorstand hat sich überdies entschieden, mit dem 18-jährigen Tim Uhlir auch ein Mitglied der ALV-Talents individuell zu unterstützen. Uhlir gehört wie Ummel und Flury dem Nationalkader "Swiss Starters Future" an, wurde als U20-Athlet aber noch nicht in ALV-Top-Team aufgenommen.

    ALV-Präsident Christian Müller: "Wir sind unheimlich stolz, dass wir gleich im ersten Jahr sechs Aargauer Athletinnen und Athleten in unser Top-Team aufnehmen konnten. Wir sind nun bestrebt, sie auf ihrem Weg, der sie hoffentlich an internationale Meisterschaften führt, zu unterstützen."

    Alle fünf Nachwuchsathleten sind wie Hochstrasser und Odermatt mit dem ALV eine individuelle Unterstützungsvereinbarung eingegangen und kommen dadurch unter anderem auch in den Genuss einer finanziellen Unterstützung.
  • Vorstand ernennt die ersten ALV-Talents!

    25 Athletinnen und Athleten aus neun Aargauer Leichtathletikvereinen gehören der ersten Generation der ALV-Talents an. Der Aargauer Leichtathletikverband will sie in den kommenden Jahren auf ihrem sportlichen Weg begleiten und gezielt dabei unterstützen, ihr Leben auf den Leistungssport auszurichten – mit dem Ziel, möglichst viele von ihnen ans ALV-Top-Team und ein internationales Niveau heranzuführen.

    ALV-Präsident Christian Müller: "Wir verfügen über ein grosses Reservoir an Talenten und sind überzeugt, dass es uns mit dem neuen Fördergefäss für die 14- bis 19-Jährigen gelingen wird, die Brücke zwischen der Nachwuchsleichtathletik und der Spitze zu schlagen."
    ALV-Talents
  • Anpassung bei Trainerförderung

    Der Aargauische Leichtathletikverband baut die Trainerförderung aus und beteiligt sich neu auch an den Kurskosten zur Swiss Olympic Berufs- bzw. Diplomtrainerausbildung, die an die Ausbildungsstufen von Swiss Athletics anschliessen. Eine entsprechende Revision des Reglements zur Trainerförderung wurde vom Vorstand am 24. Oktober abgesegnet.
    Trainerförderung
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